Erstellt am 31. Dezember 2015, 05:53

von Ines Garherr

Gefährlicher Weg zur Bushaltestelle. Kinder aus der Militärsiedlung müssen auf der B15 in ihren Schulbus einsteigen.

Um zur Haltestelle zu gelangen, müssen Kinder die vielbefahrene B15 überqueren. Einen Zebrastreifen gibt es nicht.  |  NOEN, Foto: Garherr

Der neue VOR-Fahrplan sorgt weiterhin für Probleme. Auch Sommerein blieb von unvorteilhaften Änderungen nicht verschont: Ein Bus, der bis vor Kurzem Kinder aus der Militärsiedlung in die NMS Mannersdorf brachte, hält nun nicht mehr in der Siedlung, sondern lediglich auf der B15.

SP-Bürgermeister Karl Zwierschitz, der von aufgebrachten Eltern informiert wurde, ist unzufrieden. „Bevor sie zur Haltestelle kommen, müssen die Kinder die Bundesstraße überqueren“, empört er sich, „wegen der hohen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge und der düsteren Lichtverhältnisse wäre das sogar für Erwachsene extrem gefährlich.“

Der VOR soll die Situation nun prüfen. Wann das geschehen wird, steht jedoch noch nicht fest. Nach den Ferien wünscht sich Zwierschitz eine Lösung. „Ich hoffe, dass der Bus dann wieder in die Siedlung fährt“, meint er. Zwischenzeitlich wurde eine Regelung durch die Polizei beantragt, die als Querungshilfe aushelfen soll.