Erstellt am 03. März 2016, 05:29

von Josef Rittler

Fernwärme-Netz wird bis 2017 erweitert. EVN reagiert auf steigenden Energiebedarf durch Einkaufszentrum und Zuzug. Auch Fernheizwerk wird aufgerüstet.

V. l.: Harald Klemke, Leiter der EVN Bruck mit Bundesrat Gerhard Schödinger, Bürgermeister Josef Zeitelhofer und Wolfgang Palatinus (Direktor des Landesklinikums).  |  NOEN, Foto: EVN/Antal

Die EVN hatte bereits 2015 mit umfangreichen Erweiterungs- und Ausbauarbeiten begonnen.
Das neue Einkaufszentrum und die zusätzlichen Wohnhausanlagen erhöhen den Bedarf an Energie für Warmwasser und Heizung stark.

Das Netz muss daher erweitert werden. Parallel dazu wird das Biomasse-Fernheizwerk nördlich des Landesklinikums erweitert, auf moderne Feuertechnologie umgerüstet und mit Elektrofiltern ausgestattet. Zusätzlich wird ein 30-Kubikmeter-Pufferspeicher eingebaut. Zur Spitzenlastabdeckung und als Ausfallreserve wird auf dem Bauhofgelände ein Erdgaskessel errichtet. 2016 wird das Netz entlang der Donaulände bis zur Dorrekstraße ausgebaut. Die Arbeiten sollen 2017 abgeschlossen werden.

„Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in der Region“

Das Klinikum selbst ist ein wichtiger Abnehmer: „Wir beziehen bereits seit vielen Jahren Fernwärme der EVN. Für uns war es damals ein betriebswirtschaftlich und ökologisch richtungsweisender Schritt“, berichtet der kaufmännische Direktor Wolfgang Palatinus.

„Der Ausbau des Netzes hilft uns dabei, die Klimaschutzziele von Hainburg zu erreichen. Wir wollen, dass auch nächste Generationen von der hohen Lebensqualität, die die Stadt heute bietet, profitieren können“, so Bürgermeister Josef Zeitelhofer (VP). Auch Wolfsthals Bürgermeister, VP-Bundesrat Gerhard Schödinger unterstützt das Projekt und bezeichnet es als „wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Region“.

Unannehmlichkeiten für die Anrainer werden sich nicht vermeiden lassen. „Selbstverständlich sind wir bemüht, den Ausbau für die Bewohner so verträglich wie möglich zu gestalten. Gerade für die Anrainer werden sich Behinderungen durch die Arbeiten nicht gänzlich vermeiden lassen. Wir bitten daher jetzt schon um etwas Geduld und Verständnis“, so Harald Klemke, Leiter der EVN Bruck.