Erstellt am 28. Oktober 2015, 11:52

von Josef Rittler

Hainburger Schüler machten Großputz in der Au. Schüler der NMS Hainburg sammelten angeschwemmten Müll am Donauufer - vom alten Gitarrenkoffer bis zur Luftmatratze.

Jugend hilft beim Schutz der Umwelt: die Kinder und Lehrer der neuen Mittelschule waren mit Eifer dabei, einen Uferbereich der Donau vom Unrat zu befreien. Foto: Hrauda  |  NOEN, Hrauda

Die dritten Klassen der Neuen Mittelschule rückten vergangene Woche zu einer Säuberungsaktion in den Nationalpark aus.

Unter Anleitung der Lehrer Oliver Mindler, Anita Nemeth, Barbara Plaichinger, Stephanie Marhold und Julia Rehberger sammelten 88 Kinder am Hainburger Donauufer und im Bereich der„Hainburger Kastln“ angeschwemmten Müll.

Gitarrenkoffer und Luftmatratze

Die Schüler staunten nicht schlecht, welche Kuriositäten dabei so zutage kamen: Vom alten Gitarrenkoffer über eine abgenutzte, leider aber leere Geldbörse bis zur noch aufgeblasenen Luftmatratze reichten die oft sehr sperrigen Fundstücke.

Bei den „Kastln“ kamen nicht nur Reste alter Boote zum Vorschein, sondern auch riesige Schlauchreifen – und sogar ein Heurigentisch.

„Der Traktorreifen ist schon so von Pflanzen umwachsen, den haben wir beim besten Willen nicht mehr aus dem Sand herausbekommen“, erzählt eine Schülerin.

Kooperationsprojekt mit Nationalpark

Auch Unmengen an Kunststoffmaterial und Glasflaschen, Verpackungsreste und sogar einige Begrenzungspflöcke von Straßen wurden zusammengetragen. Ein ganzer Pkw-Anhänger voll Müllsäcken und Sperrgut konnte so zur Entsorgung gebracht werden.

Die Müllsammelaktion fand im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Nationalparks Donau-Auen mit der NMS Hainburg statt, das seit sieben Jahren besteht.

„Es ist erfreulich für die Schule und den Nationalpark, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassen Privatstiftung Hainburg und der Stadtgemeinde Hainburg noch zwei weitere Jahre fortgesetzt werden kann“, betont die Projektleiterin, Nationalpark-Rangerin Gabriele Hrauda.