Erstellt am 31. Januar 2018, 04:26

von Susanne Müller

Schödinger hängte die Konkurrenz ab. Wahlsieg der ÖVP fiel trotz Verlusten eindeutig aus. Ebenso eindeutig liegt Gerhard Schödinger bei Vorzugsstimmen vorne.

Gerhard Schödinger  |  privat

Mit leichten Verlusten, aber immer noch einem satten Vorsprung von zehn Prozent endete der Wahltag für die ÖVP im Bezirk.

Annemarie Raser.  |  privat

Obwohl man deutlich unter dem landesweiten Ergebnis lag, konnte man sich mit knapp 42 Prozent durchaus zufrieden zeigen.

„Wir sind froh, dass wir landesweit die Absolute halten konnten, das ist mehr als wir uns erträumt haben“, jubelt VP-Bezirksobmann Gerhard Schödinger.

Im Bezirk habe es „Ausreißer nach unten, aber durchaus auch nach oben“ gegeben. Das werde man sich noch anschauen müssen.

„Im Großen und Ganzen sind wir aber sehr zufrieden“, so Schödinger. Besonders zufrieden kann sich der Bezirksspitzenkandidat mit seinem Vorzugsstimmen-Ergebnis zeigen.

Claudia Hofbauer.  |  Havelka

Denn hier hat Schödinger mit 2.186 Vorzugsstimmen die (vor allem innerparteiliche) Konkurrenz klar hinter sich gelassen. „Ich freue mich riesig. Durch die vielen Bewerber war das bei uns nicht einfach“, so Schödinger, der sich damit nun definitiv den Sitz im Landtag gesichert hat.

Als einer der stärksten innerparteilichen Herausforderer wurde vorab der Brucker Stadtrat Alex Petznek eingestuft. Er war bei der Landtagswahl 2013 nur 200 Stimmen hinter Schödinger gelegen.

Alex Petznek.  |  Müller

Dieses Mal allerdings war er mit 704 Vorzugsstimmen chancenlos gegen den Listen-Ersten – und blieb auch hinter Annemarie Raser mit 1.075 und Claudia Hofbauer mit 726 Stimmen zurück. Gleichzeitig verlor die ÖVP in ihrer Heimatstadt Bruck Platz eins an die SPÖ.

Petznek führt dies auf die starke Konkurrenz zurück und zeigt sich mit dem Ergebnis dennoch zufrieden: „Wir sind glücklich, dass die Phalanx gegen vier rote Stadtkandidaten gehalten hat“, so Petznek.