Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:23

von Gerald Burggraf

Aufregung war vermeidbar. Gerald Burggraf über Schwierigkeiten bei schneller Problemlösung.

In vier Tagen tritt der neue Fahrplan des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) in Kraft. Präsentiert wurden die geplanten Änderungen in der gesamten Region Römerland-Carnuntum bereits vor Wochen. Der VOR wollte damit den Gemeinden Zeit geben, sich die Fahrpläne anzusehen und gegebenenfalls zu reagieren. In vielen Fällen geschah dies auch.

 

Dennoch regt sich derzeit im Bezirk – allen voran in Enzersdorf – Unmut. Während die Gemeindevertreter an kleinen Schräubchen drehten, wurden anscheinend große Brocken nicht vehement genug verfolgt. In Enzersdorf argumentiert man etwa, dass der VOR die Unmutsbekundungen ignoriert habe.

Wo auch immer der Fehler letztendlich passiert ist, macht jedoch für den Bürger keinen Unterschied. Rasches Handeln ist nun angesagt. Also keine leichten Vorzeichen. Die Frage ist allerdings, warum VOR und Gemeinden nicht viel eher transparenter in Bezug auf die Bus-Fahrpläne bis zum Bürger vorgedrungen sind. Dann hätte man sich so manche Aufregung wohl erspart.