Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:38

von Susanne Müller

Burg ist den Aufwand wert. Susanne Müller über die neue Hoffnung auf ein realisierbares Projekt.

Einmal mehr sind das Brucker Rathaus und die Burg Gesprächsthemen in der Stadt. Beim Rathaus versuchen derzeit viele Brucker, einen ersten Blick ins Innere zu erhaschen. Der Umbau ist fertig, das Gebäude kaum wieder zu erkennen. Die Räume sind hell und freundlich; historische und moderne Architektur wurden ansprechend miteinander verbunden. Die lange Geschichte des veralteten Stadtamts hat ein gutes Ende gefunden.

Ganz anders sieht derweil noch die Lage bei der Burg aus. Das ehemalige Augustinerkloster ist ein Schandfleck an der Einfahrt zum Zentrum. Und nun ist es auch fix: Der Stadt bleiben aus dem Baurechtsvertrag zumindest 1,4 Millionen Euro zu zahlen.

Umso mehr setzt die Gemeinde nun auf die Pläne, mit der Arthur Krupp Genossenschaft aus der Burg ein „Generationen-Haus“ zu machen. Die bisher entstandenen Kosten können zwar nicht ungeschehen gemacht werden. Eine revitalisierte Burg, die der Stadt nicht mehr auf der Tasche liegt und eine zukunftsträchtige Nutzung hätte, wäre den Aufwand letztendlich aber wert.