Erstellt am 14. Juni 2017, 04:53

von Susanne Müller

Ein erstes zartes Pflänzchen. Susanne Müller über Kooperationen auf Gemeinde-Ebene.

Erst vor Kurzem hat der Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum zu einem Vortrag zum Thema Gemeinde-Kooperationen geladen. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Gemeinden, die ohnehin unter einer wachsenden Last an Aufgaben stöhnen, durch vermehrte Kooperationen viel ersparen könnten.

Die tatsächliche Bereitschaft dazu ist aber vielfach nach wie vor gering.

In Höflein und Rohrau hat man nun einen kleinen zaghaften Schritt gemacht und eine Kooperation zwischen den beiden Kindergärten vereinbart. Rohrau hat zu wenige Kindergarten-Plätze, in Höflein sind welche frei. Die Distanz zwischen den Gemeinden ist überschaubar, die Zusammenarbeit also eine naheliegende Lösung.

Diese Form der Kooperation ist zwar nur ein erster Schritt, aber vielleicht ist damit das Eis gebrochen und andere gemeinsame Projekte folgen. Sinnvolle Ideen für ähnliche Überschreitungen der Gemeinde-Grenzen gibt es schließlich in vielen Bereichen – von den Schulen bis hin zu den Bauhöfen der Kommunen.