Erstellt am 10. Februar 2016, 05:48

von Susanne Müller

Eine unendliche Geschichte. Susanne Müller über die Feuerwehr-Verhandlungen von Bruck und Bruckneudorf.

Bruck hat mittlerweile den dritten Bürgermeister in Bruckneudorf gegenübersitzen, mit dem sich die Verhandlungen zum Thema Feuerwehr als langwierig erweisen. Eigentlich hätte die Gemeinde Bruckneudorf schon bis Ende 2014 eine Entscheidung treffen sollen, ob sie eine eigene Feuerwehr aus dem Boden stampfen oder weiter auf die Dienste der Brucker zurückgreifen will. Zwischenzeitlich wurde zwar ein etwas erhöhter finanzieller Beitrag geleistet als früher, Entscheidung ist aber nach wie vor keine gefallen. Nun liegt es einmal mehr an Bruck, Druck auf neue Verhandlungen zu machen.

Die einzige Rute, die Bruck den Nachbarn dabei ins Fenster stellen kann, ist, dass die Alarmierungskette über das Burgenland für Bruckneudorf deutliche Nachteile bringen würde. Schließlich hat jede burgenländische Feuerwehr einen weiteren Anfahrtsweg als die Brucker. Natürlich bleibt aber auch dies unterm Strich zahnlos. Denn, wenn wirklich der Hut brennt, dann werden die Brucker ausrücken. Das mag für Bruckneudorf zwar beruhigend klingen, Basis für eine gedeihliche Zusammenarbeit ist es aber keine.