Erstellt am 13. Januar 2016, 05:23

von Susanne Müller

Gemeinde hat es in der Hand. Susanne Müller über die Zukunft der „erbse“ in Bruckneudorf.

Die „erbse“ ist jedes Jahr für eine neue Überraschung gut. Im April des Vorjahres, als es bereits so aussah, als gäbe es für das Kulturzentrum keine Zukunft, mietete Roman Kral mit einem neuen Verein „Erbsenfabrik“ das denkmalgeschützte Gebäude. Zuvor hatten sich Gemeinde und Eigentümer nicht auf einen Kaufpreis einigen können. Große Pläne vom gemeinsamen Kulturzentrum von Bruck und Bruckneudorf schienen gestorben. Der neue Verein erstellte für das laufende Jahr ein buntes Veranstaltungsprogramm und bewahrte die „erbse“ vor dem endgültigen Aus.

Bei der Gemeindeführung in Bruckneudorf dürfte nun ein Sinneswandel eingetreten sein. Plötzlich kommt fürs Erste eine Miete doch infrage, um letztendlich einen Kauf der „erbse“ vorzubereiten. Endlich! Die öffentliche Hand hat die Möglichkeit, das Kulturzentrum langfristig für die Bevölkerung zu sichern. Freilich braucht es dafür auch ein handfestes Konzept für den Betrieb und idealerweise eine Kooperation mit Bruck. Dadurch würden sich schließlich Türen zu Förderungen in zwei Ländern öffnen lassen.