Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:32

von Susanne Müller

Gemeinsam wäre die beste Lösung. Susanne Müller über die Schwierigkeit, Einrichtungen wie Hallenbäder zu finanzieren.

Das Neusiedler Hallenbad ist in die Jahre gekommen. Das sieht man ihm nicht nur von Außen an. Viel schwerwiegender sind die technischen Mängel, die den Betrieb an einem seidenen Faden hängen lassen.

Für hunderte Schüler aus dem Brucker Bezirk ist es aber die einzige gut erreichbare Destination für den Schwimmunterricht. Abgesehen davon wird das Bad auch von vielen Freizeitsportlern und Vereinen aus unserer Region genützt. Entsprechend groß ist daher jetzt die Aufregung. Eine Schließung soll abgewendet werden. Dafür legen sich auch viele Brucker ins Zeug.

Dass sich die Menschen derartige Einrichtungen wünschen, ist offenkundig. Da ein Hallenbad nie kostendeckend betrieben werden kann, kommt als Betreiber nur die öffentliche Hand infrage. Für eine Gemeinde allein ist die Belastung aber zu groß. Die Mitfinanzierung durch jene Gemeinden, die von einer Schließung ebenfalls betroffen wären, wäre eine vernünftige Lösung. Vielleicht kann die jetzige Krise ja auch ein Denkanstoß sein: Errichtung und Betrieb eines Hallenbads im Gemeindeverbund würden grundsätzlich Sinn machen.