Erstellt am 11. November 2015, 05:22

von Susanne Müller

Grund zur Sorge für die Eltern. Susanne Müller über die Vandalenakte von halben Kindern in der Brucker Burg.

Die Burg bescherte der Brucker Gemeindeführung schon jede Menge Sorgenfalten. Allein für die Sicherung des denkmalgeschützten Gebäudes musste die Stadt in den letzten Jahren tief in die Tasche greifen. An der Hainburger-Straße bedarf es sogar dauerhaft eines eingenetzten Gerüsts, um zu verhindern, dass Mauerteile oder Glasscherben Passanten verletzen könnten.

Und das wird auch so bleiben, bis es ein umsetzbares Revitalisierungs-Projekt gibt. Schwierig genug, auch ohne, dass Jugendliche – manche sind angeblich erst 12 Jahre alt – in das baufällige Gebäude eindringen, dort zündeln, Steinbrocken durch die Fenster werfen oder das Dach erklimmen.

Das Areal so abzusperren, dass sich niemand mehr Zugang verschaffen kann, wird wohl nie gänzlich möglich sein. Aber vielleicht fangen die Jugendlichen oder zumindest deren Eltern durch die jetzigen Maßnahmen an nachzudenken. Nicht nur, dass sie noch größeren Schaden am Gebäude verursachen, die Jugendlichen gefährden andere und setzen bei ihren Aktionen auch ihr eigenes Leben aufs Spiel.