Erstellt am 25. November 2015, 05:23

von Susanne Müller

Hilfe, wo sie benötigt wird. Susanne Müller über die neuen Ansätze im Römerland Carnuntum.

Der Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum entwickelt sich mit seinen Vernetzungs- und Informationsbemühungen zur zentralen Anlaufstelle für all jene, die den Flüchtlingen in der Region ihre Hilfe angedeihen lassen. Und das sind viele, wie der Andrang bei den ersten beiden Veranstaltungen zeigte.
Nun kann man freilich die Frage stellen, ob das grundsätzlich Aufgabe der Regionalentwicklung ist.

In Zeiten, in denen die Hilfe für Schutzsuchende zur Aufgabe der Gemeinden und deren Bürger wird, bedarf es einer koordinierenden und unterstützenden Anlaufstelle. Die gab es bislang nicht. Der Regionalentwicklungsverein hat nicht nur einen guten Draht zu den Gemeinden, sondern auch zu hilfreichen Stellen im ganzen Land – und setzt mit der jetzigen Initiative beide zum Wohle der Region ein. Und wenn Hans Rupp in seiner Doppelfunktion als Regionsobmann und Geschäftsführer des BHW NÖ ankündigt, dass kein Asylberechtigter in der Region ohne Deutschkurs bleiben soll, dann zeigt das Römerland Carnuntum vor, wie es gehen kann.