Erstellt am 06. Juli 2016, 05:03

von Gerald Burggraf

Eingewöhnung kurz halten. Gerald Burggraf über die neue Vize-Partei in Gramatneusiedl.

Die Kurzzeit-Ehe zwischen SPÖ und FPÖ in Gramatneusiedl ist schon wieder zu Ende. Am Ende agierten die Roten noch mit der „Kopf-in-den-Sand“-Technik und wollten die aufkeimende Kritik gegen den damaligen Vizebürgermeister Markus Vetter durchtauchen. Doch am Ende war die Causa „Nachbarschaftsstreit“ zu viel und die SPÖ kündigte dem Freiheitlichen.

Die Krisen-Partnerschaft ist damit beendet. Allerdings hat es die SPÖ in Gramatneusiedl nicht leicht. Nur ein Mandat an der absoluten Mehrheit vorbei, sah man sich in den vergangenen Monaten einer massiven Opposition gegenüber. Und nun muss man mit einer dieser Parteien zusammenarbeiten.

Die Wahl fiel ausgerechnet auf die aus einem interne SP-Streit entstandene Liste „Gramat Voran“. Selbst mit Vertrauensvorschuss steht diese Koalition auf wackligen Beinen. Allerdings wäre es ob der anstehenden Probleme, wie den immensen Einnahmenverlusten aufgrund des Para-Chemie-Aus, an der Zeit zu handeln. Lange darf die Eingewöhnungsphase also nicht dauern – zum Wohle der ganzen Gemeinde.