Erstellt am 27. Juli 2016, 05:04

von Susanne Müller

Geschichte in erlebbarer Form. Susanne Müller über die Funde der historischen Brucker Martinskirche.

Neu ist das Wissen um die Martinskirche und ihre Lage im mittelalterlichen Bruck freilich nicht. Schon in der Volksschule hören die meisten Kinder erstmals von dieser ältesten Kirche der Stadt.

Dennoch ist es etwas anderes, wenn immer nur erzählt wird, dass sich unter einem Partytempel wahrscheinlich Reste eines Gebäudes aus dem neunten Jahrhundert befinden, oder ob man tatsächlich davor steht und sie sehen und berühren kann. Genau aus diesem Grund ist es auch so wichtig, dass jetzt mit Nachdruck daran gearbeitet wird, diese ältesten Fragmente der Stadtgeschichte für die Nachwelt dauerhaft erlebbar zu machen. Die Idee, dafür den Stadtgraben zu verwenden, ist freilich aus mehreren Gründen naheliegend. Der Graben ist groß genug, das Ambiente ist mehr als passend und Interessierte könnten die Ausgrabungen auch von einer erhöhten Position aus betrachten.

Sollte es nicht der Stadtgraben werden, weil er in das dortige Projekt nicht integrierbar ist, dann muss die Standort-Wahl aber jedenfalls mit großer Sorgfalt erfolgen.