Bruck an der Leitha

Erstellt am 03. August 2016, 05:07

von Susanne Müller

Kritik allein genügt nicht. Susanne Müller über die Verkehrsproblematik in der Leopoldsdorfer Straße.

Die Verkehrssituation in der Leopoldsdorfer Straße in Maria Lanzendorf lässt massiv zu wünschen übrig. So weit sind sich die Anrainer und die politischen Vertreter aller Fraktionen einig. Insbesondere seit der Schranken an der Zubringer-Unterführung zur S1 nach einem schweren Unfall entfernt wurde, laufen die leidgeplagten Bewohner der dicht befahrenen Straße Sturm gegen die Verkehrsbelastung.

Allein welche Maßnahme die Verkehrsberuhigung herbeiführen soll, bleibt Zankapfel zwischen den Fraktionen. Die Kritik, dass die nun angebrachte Straßenmarkierung, die auf die Tempo 30-Beschränkung hinweisen soll, wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, ist nachvollziehbar. Verwunderlich daran ist lediglich, dass der lauteste Kritiker der Vorsitzende des Verkehrsausschusses selbst ist.

In dieser Funktion wäre es ja eigentlich die Aufgabe von FP-Mandatar Hermann Raidl, mit seinem Ausschuss Lösungsvorschläge auszuarbeiten, die zu einer tatsächlichen Verkehrsberuhigung führen. Die Kritik alleine ist dafür mit Sicherheit zu wenig.