Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:17

von Susanne Müller

Potenzial ist vorhanden. Susanne Müller über die Zukunft der Erbsenfabrik in Bruckneudorf.

Die Erbsenfabrik ist kein gewöhnliches Gebäude. Kein Wunder, dass das Bruckneudorfer Kulturzentrum für Studenten der Uni Wien interessant ist. Das Institut für Raumplanung macht sich derzeit daran, für den ehemaligen Fabrikskomplex innovative Konzepte zu entwerfen. Potenzial hat das Areal, so viel steht fest. Ob dabei auch realisierbare Projektideen entstehen, wird sich zeigen. Schließlich ist alles letztendlich auch eine Frage der Finanzierbarkeit.

Dennoch, das Projekt der Uni Wien ruft in Erinnerung, dass die Erbse nicht nur architektonisch interessant ist. Auch als Veranstaltungszentrum sollte der Erbse mehr Bedeutung beigemessen werden, als dies derzeit der Fall ist. Hätte Roman Kral sich nicht mit seinem neuen Verein eingemietet, wäre die Erbse mittlerweile wahrscheinlich geschlossen. Doch es kann nicht an einem kleinen Verein hängen, das Potenzial der Erbse voll auszuschöpfen. Dafür würde es einen gemeinsamen Kraftakt brauchen. Und würden Bruckneudorf und Bruck dafür an einem Strang ziehen, wäre auch die Unterstützung der beiden Länder denkbar.