Erstellt am 15. September 2015, 15:37

von Susanne Müller

Schüler warten lange genug. Susanne Müller über die Sanierung des Gymnasiums.

Endlich ist es fix: Das Gymnasium bekommt einen Zubau. Die Platznot hat sich dort bereits vor 20 Jahren abgezeichnet. Mit den steigenden Schülerzahlen ist die Situation natürlich nicht einfacher geworden. Meist haben sechs Klassen keinen fixen Raum zur Verfügung, sondern sind als sogenannte Wanderklassen im ganzen Haus unterwegs. Im letzten Winter hatten Schüler und Lehrer noch mit frostigen Temperaturen im Schulgebäude zu kämpfen. Angesichts der Tatsache, dass das Gymnasium jene Schule mit dem größten Schülerzuwachs ist, ist es unbegreiflich, unter welchen Bedingungen hier zuletzt der Unterricht gestaltet werden musste.

Nun ist zum Glück endlich die thermische Sanierung in Angriff genommen worden. Damit wurden die eklatantesten Gebäudemängel, wie die desolate Heizung, behoben. Ein Zubau und eine Neuorganisation der gesamten Raumnutzung wäre der logische nächste Schritt. Nachdem aus dem Neubau nichts geworden ist, darf eine Modernisierung des bestehenden Gebäudes nun nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.