Erstellt am 02. November 2015, 08:59

von Susanne Müller

Kuratorium kann die Arbeit aufnehmen. Der Gemeinderat erteilte dem Kuratorium für Verkehrssicherheit den Auftrag, umfassende Erhebungen zu starten.

Die Kreuzung der Wienergasse mit dem Raiffeisengürtel ist einer der Knackpunkte, die oft für Stau sorgen.  |  NOEN, Müller

Die Planungen für das neue umfassende Verkehrskonzept laufen schon seit einiger Zeit (die NÖN berichtete). Nun hat der Gemeinderat einstimmig den Auftrag für die dafür nötigen umfangreichen Erhebungen an das Kuratorium für Verkehrssicherheit vergeben.

Den Überlegungen, die dabei angestellt werden, sind vorab keine Grenzen gesetzt. Will heißen, es kann dabei auch herauskommen, dass das Kuratorium zu dem Ergebnis kommt, dass für die Innenstadt eine völlig geänderte Verkehrsführung sinnvoll wäre. Der Innenstadtbereich gehört bei der Projekterstellung mit Sicherheit zu einem der Brennpunkte.

Unter die Lupe genommen wird allerdings das gesamte Stadtgebiet, also auch alle Siedlungsgebiete.

Die detaillierte Vorgangsweise wird jedenfalls noch mit der Gemeinde abgestimmt. „Es gibt auch die Möglichkeit, Aspekte einzubringen. Die Themen Radwege und Mikro-ÖV wurden ja beispielsweise schon eingebracht“, erklärte Verkehrsstadtrat Peter Zemann (VP).

Parallel dazu führt der Energiepark derzeit eine Mobilitätsbefragung online und in Papierform durch, bei der auch das Gemeindegebiet von Bruckneudorf miteinbezogen wird. Unter dem Projekttitel „Bruck mobil“ hat die Bevölkerung dabei die Möglichkeit, ihre Meinung zum Thema kundzutun. Auch diese Ergebnisse werden ins Konzept miteinfließen.