Erstellt am 15. Dezember 2015, 08:49

von Josef Rittler

Wildschwein-Attacke gegen Treiber: Verletzt. Wütender Keiler riss 49-Jährigem eine tiefe Fleischwunde in Oberschenkel. Helikopter brachte Mann ins Spital.

Ein Wildschwein ist gefährlich (Symbolfoto).  |  NOEN, Foto: Sendor-Zeman

Im Zuge einer privaten Treibjagd auf Schwarzwild kam es Sonntagnachmittag bei einer Waldhütte im Maria Ellender Wald zu einem Zwischenfall, bei dem ein 49-jähriger Treiber schwer verletzt wurde.

Der Höfleiner wurde unvermutet von einem wütenden Keiler attackiert, der plötzlich aus dem Dickicht rannte. Das Wildschwein erwischte den Oberschenkel des Mannes und riss mit seinen Hauern eine tiefe Fleischwunde. Ein rasch alarmiertes Rettungsteam des Roten Kreuzes Neusiedl sowie die Besatzung des Notarzthubschraubers „Christophorus 3“ kümmerten sich um den Verletzten. Nach der Erstversorgung wurde der Mann ins Unfallkrankenhaus in Meidling geflogen.
 


Sein Zustand war dabei die ganze Zeit stabil, wie ein Retter berichtet. Sonntagabend (22 Uhr) hieß es vonseiten des Unfallspitals: „Der besagte Patient wurde von uns operiert und liegt bereits auf der Normalstation.“ Er befinde sich wieder auf dem Weg der Besserung, Lebensgefahr bestehe keine mehr, im Gegenteil: „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.“

Der Vorfall entzündete übrigens auf der NÖN-Facebook-Seite eine heftige Diskussion über Pro und Kontra der Jagd im Allgemeinen.

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