Erstellt am 18. Februar 2016, 05:39

von Josef Rittler

Mit Luftdruckgewehr auf Katze geschossen - Tier starb. Das Projektil traf ein Nervenzentrum des Tieres, dieses starb trotz ärztlicher Behandlung. Katzenhalter sollten gut aufpassen.

 |  NOEN, Symbolbild

Dem Anschlag eines mutmaßlichen Tierquälers fiel am Donnerstag eine 15-jährige Katze zum Opfer.
„Das Tier war an den Folgen einer Schussverletzung gestorben“, sagt Walter Glöckel, Obmann der NÖ Umweltwacht, dem dieser Sachverhalt von der Eigentümerin berichtet worden war.

„Der Schuss, höchstwahrscheinlich aus einem Luftdruckgewehr abgegeben, traf laut Tierarzt ein Nervenzentrum, wodurch es zu Ausfallserscheinungen und Bewegungseinschränkungen der Katze kam. Das Projektil konnte nicht mehr entfernt werden.“

Anzeige wegen Tierquälerei 

Da die Katze schon vor der Verletzung alters- und krankheitsbedingt nur einen eingeschränkten Bewegungsradius von maximal 100 Metern gehabt hätte, sei davon auszugehen, dass auf sie in der näheren Umgebung des Hauses ihrer Eigentümerin geschossen worden wäre. Die Katzenbesitzerin gab an, Anzeige wegen Tierquälerei bei der Polizei erstatten zu wollen.

„Katzenbesitzer in Schönabrunn sollten nun besonderes Augenmerk auf ihre Tiere richten und bei Wahrnehmung veränderten Verhaltens vorsorglich den Tierarzt konsultieren“, meint Glöckel. Schusswunden verheilen bei Katzen oberflächlich in kurzer Zeit, ein Projektil könne aber trotzdem zu Bewegungseinschränkung und Tod des Tieres führen.