Bruck an der Leitha

Update am 21. Dezember 2017, 11:22

von APA Red und Susanne Müller

20 Kilometer Stau nach Lkw-Brand auf A4 . Nach einem Verkehrsunfall auf der Ostautobahn (A4) in Niederösterreich ist Donnerstagfrüh ein Lkw in Brand geraten. Der Unfall hatte sich kurz vor 6.00 Uhr zwischen Bruck an der Leitha-West und -Ost ereignet, teilte eine ÖAMTC-Sprecherin mit.

Symbolbild  |  APA (Symbolbild/dpa)

UPDATE: Sperre aufgehoben

Die Sperre wurde am späten Vormittag aufgehoben, der Stau löste sich langsam auf.

Seit etwa 10.30 Uhr sind beide Fahrstreifen auf der A 4 Richtung Ungarn wieder frei befahrbar. „Die Bergung des Lkw machen wir aber jetzt noch nicht, erst wenn sich die Verkehrslage beruhigt hat und der Stau aufgelöst ist“, berichtete Dietmar Edel, Autobahnmeister von Schwechat/Parndorf am Vormittag. Für die Bergung des am Pannenstreifen abgesichert stehenden Lkw musste die A4 nämlich wieder kurz gesperrt werden.

 

Wir hatten in der Früh berichtet:

Lkw-Brand: A4-Sperre und kilometerlanger Stau

Der Lkw-Brand hatte am Donnerstag eine stundenlange Sperre der Richtungsfahrbahn Ungarn zur Folge. Das Schwerfahrzeug hatte Feuerwehrangaben zufolge Tausende Bierdosen transportiert, die umgeladen werden mussten. Die Bergungsarbeiten dauerten am Vormittag an.

Laut Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando hatte der Sattelaufleger in den frühen Morgenstunden während der Fahrt im hinteren Achsenbereich zu rauchen begonnen. Als die FF Bruck an der Leitha mit 20 Mann eintraf, stand der Aufleger in Vollbrand. Bei den Löscharbeiten wurde Schaum eingesetzt.

Der Zwischenfall hatte sich nach ÖAMTC-Angaben zwischen Bruck a.d. Leitha-West und -Ost ereignet. Wegen der folgenden Sperre der A4 erreichte der Stau eine Länge von 18 Kilometern bis zum Flughafen Wien zurück.

ARBÖ: Blechkolonne von knapp 20 km

Die ersten Staumeldungen hatte der ARBÖ unmittelbar nach 5 Uhr auf dem Bildschirm. Der zunehmende Stau erreichte gegen 8.30 Uhr seinen vorläufigen Höhepunkt, als die A4 in Fahrtrichtung Ungarn für ca. 45 Minuten komplett gesperrt werden musste. Eine Blechkolonne mit einer Länge von knapp 20 km habe sich schlagartig vor dem Schadensort gesammelt und reichte um 9.30 Uhr bis Schwechat zurück.

„Derzeit ist ein Fahrstreifen wieder von der Polizei freigeben. In Kürze muss aber aufgrund der Bergungsmaßnahmen – am LKW müssen neue Räder montiert werden - erneut eine Totalsperre in Richtung Ungarn verhängt werden“, warnt Jürgen Fraberger vom ARBÖ Informationsdienst. „Wir gehen davon aus, dass die Ostautobahn erst wieder ab ca. 11 Uhr frei und ohne Behinderungen befahrbar sein wird. Bis sich der Reststau dann aber komplett aufgelöst hat, wird es sicherlich bis Mittag dauern.“

Die Autofahrer konnten hier nur großräumig über die Budapester Straße (B10) und das Ortgebiet Bruck an der Leitha ausweichen. Die Umleitungsstrecke hielt aber ebenfalls längere Wartezeiten für die Verkehrsteilnehmer parat.