Bruck an der Leitha

Erstellt am 21. April 2017, 02:30

von Susanne Müller

Investition für den Katastrophen-Schutz. Auf 600 Quadratmetern sollen künftig Gerätschaften für den Katastrophenschutz für den ganzen Bezirk gelagert werden.

Mit dem Aufbau des Grundgerüsts der Halle wurde am Montag begonnen. Am Foto: Claus Wimmer, Gerhard Weil und Siegfried Steurer-Thimm.  |  privat

Das Brucker Feuerwehrhaus wird künftig verstärkt auch Anlaufstelle für die Feuerwehren aus dem ganzen Bezirk sein. Am angrenzenden Gelände des Bauhofs wird derzeit nämlich eine Katastrophenschutz-Halle mit 600 Quadratmetern Grundfläche errichtet. „Die Halle wird vorwiegend der Einlagerung von nicht motorisch betriebenen Geräten für den Katastrophenschutz dienen“, erklärt Brucks Feuerwehr-Kommandant Claus Wimmer.

Und zwar nicht nur für Bruck allein, sondern für den ganzen Bezirk. „Eingelagert werden etwa Geräte für den Hochwasser-Einsatz oder größere Mengen an Ölbindemitteln für den Schadstoffbereich“, so Wimmer. Die Halle werde ohne Fenster ausgeführt. „Es gibt keine Sonneneinstrahlung, die Lagerungsbedingungen sind also ideal“, meint Wimmer.

"So bleibt auch Übungsfläche für Feuerwehr erhalten"

Die Feuerwehr soll dadurch in der regulären Fahrzeughalle mehr Platz für die Fahrzeuge und für die Geräte der regulären Einsätze zur Verfügung haben.

„Der ursprüngliche Gedanke war, die Halle auf der Übungsfläche hinter dem Feuerwehrhaus zu errichten“, erzählt Feuerwehr-Stadtrat Siegfried Steurer-Thimm (VP). Im Zuge der Konsolidierung sei die Idee entstanden, dafür das Areal des Bauhofs zu nutzen. Letztendlich habe man dort auch noch mögliche Erweiterungsflächen, falls der Bauhof einmal Bedarf haben sollte. „Und so bleibt auch die Übungsfläche für die Feuerwehr erhalten“, erklärt Steurer-Thimm.

„In Zeiten wie diesen, in denen es immer häufiger zu Überschwemmungen kommt, wird es immer wichtiger, für Katastrophen-Einsätze entsprechend gewappnet zu sein“, betont auch Vizebürgermeister Gerhard Weil (SP).

Die Kosten für die rund 200.000 Euro teure Halle tragen zu zwei Dritteln die Gemeinde und zu einem Drittel die Feuerwehr Bruck. „Um Förderung wird angesucht“, so Weil.