Erstellt am 29. März 2016, 16:00

von Gerald Burggraf

Piste wird saniert. Die Start- und Landebahn 11/29 ist teilweise bereits über 70 Jahre alt. Ab 6. April wird die Piste daher einer umfassenden Instandsetzungsmaßnahme unterzogen. Die Bauarbeiten gehen vorwiegend in der Nacht und an den Wochenenden über die Bühne.

Foto: Flughafen Wien  |  NOEN, Flughafen Wien

Nach der Sanierung der Piste 16/34 vor rund drei Jahren ist ab 6. April die zweite Start- und Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat an der Reihe. Notwendig werden die Arbeiten vor allem aus Sicherheitsgründen.

So wurde der erste Abschnitte der heutigen Piste 11/29 in den 1940er-Jahren errichtet. Eine Verlängerung nach Osten erfolgte in den 60ern, der endgültige Ausbau auf die derzeitigen 3,5 Kilometer Länge knapp vor der Jahrhundertwende.

Baubeginn mit 6. April geplant

Abgesehen von einer Sanierung der Deckschicht vor 20 Jahren, gab es noch keine gravierenden Instandsetzungsarbeiten. Alleine 2015 erfolgten 80 Landungen pro Tag, der Sicherheitsaspekt hat daher oberste Priorität.

Der Baubeginn ist mit 6. April geplant, läuft alles nach Plan, will man bis 24. Mai fertig sein. Die Arbeiten können aufgrund des laufenden Flugbetriebs vornehmlich nur in der Nacht durchgeführt werden. In 30 Nächten zwischen 21 und 7 Uhr sowie an sechs Wochenenden von Freitag, 21 Uhr bis Sonntag, 16 Uhr muss die Piste gesperrt werden.

Daher steht während dieser Zeit nur die Start- und Landebahn 16/34 zur Verfügung. Damit kommt es in den Gebieten Mannswörth, Fischamend, Kleinneusiedl und Enzersdorf, Margarethen, Schwadorf, Stixneusiedl, Gallbrunn, Groß Enzersdorf und Essling in Wien 22 zu erhöhten An- und Abflügen. Von welcher Richtung dann konkret gestartet oder gelandet wird, hängt vom Wetter ab.

Der Flughafen informiert dazu auf  www.viennaairport.com/pistensanierung . Für interessierte Besucher werden an den Wochenenden außerdem kostenlose Baustellenbesichtigungen angeboten werden, Informationen zu Anmeldung und Ablauf werden ebenfalls auf der Flughafen-Homepage demnächst veröffentlicht. Die tatsächlichen Flugbewegungen sind auf der Homepage www.flugspuren.at abrufbar.