Hainburg a.d. Donau

Erstellt am 05. April 2017, 04:19

von Josef Rittler

Halterturm: Vorplatz wurde neu gestaltet. Rasenflächen und Steinmale: Ehemaliger Schandfleck in der Innenstadt dank Sparkassen-Stiftung jetzt völlig verwandelt.

So sah der Vorplatz beim Halterturm während der Arbeiten aus: Die Steine stehen bereits, die Rasenflächen sind angelegt.  |  Gabriela Boesze

Der Platz neben dem Halterturm wurde neu gestaltet. Wo früher ein Abbruchhaus und eine „Gstättn“ das Auge beleidigten, laden jetzt Rasenflächen, Sitzstufen und dekorative Steindenkmale zum Verweilen ein. Die Gestaltung wurde von der Sparkassen-Stiftung veranlasst.

Der Halterturm wurde vor etwa 800 Jahren unter dem Babenberger Herzog Leopold VI (genannt der Glorreiche, gestorben im Jahr 1230) errichtet: ein gewaltiger viereckiger Bau von 20 Metern Höhe, 10 Metern Seitenlänge und drei Stockwerken mit Wehrplattform und Zinnen – der höchste Turm der Hainburger Stadtbefestigung. Schießscharten für Hakenbüchsen dienten zum seitlichen Beschuss der Angreifer, wenn sie von oben nicht bekämpft werden konnten.

In den Jahren 2010 bis 2013 wurde der Halterturm unter Beratung des Bundesdenkmalamtes mit Mitteln der Sparkasse Hainburg Privatstiftung aufwendig restauriert und wieder zugänglich gemacht.

Mit der musikalischen Begleitung der Spielgemeinschaft Stadtkapelle Hainburg-Musikverein Wolfsthal werden Bürgermeister Helmut Schmid und Stiftungsvorsitzende Miroslava Grubmüller die neue Anlage am Samstag, den 8. April um 10 Uhr präsentieren. Stadtpfarrer Othmar Posch wird ebenfalls Grußworte sprechen. Für Imbiss und Getränke ist von 10 bis 13 Uhr gesorgt.