Erstellt am 20. Januar 2016, 05:53

Rückendeckung von der Partei-Basis hält. Die bisher nominierten Kandidaten können sich über die Unterstützung „ihrer“ Funktionäre im Bezirk freuen.

 |  NOEN, APA

Jene Kandidaten, die bisher nominiert wurden, dürften im Bezirk zumindest bei ihren eigenen Partei-Organisationen durchwegs auf Unterstützung zählen können. Die Exponenten von SPÖ, ÖVP und den Grünen zeigen sich jedenfalls durchwegs zufrieden.

„Andreas Khol ist ein geeigneter Kandidat mit großer Erfahrung“, ist Prellenkirchens Bürgermeister Johann Köck, Obmann der „schwarzen“ Gemeindevertreter im Bezirk, überzeugt. Dass Erwin Pröll nicht angetreten ist, sei für Niederösterreich von Vorteil. Die Wahl selbst könne durchaus spannend werden: „Ich gehe davon aus, dass es zwei Durchgänge gibt.“

Georg Hartl, Bürgermeister von Berg und Vorsitzender der sozialdemokratischen Gemeindevertreter im Bezirk: „Rudolf Hundstorfer ist sowohl von seiner Person als auch von seinen Leistungen her ein würdiger Nachfolger für Heinz Fischer.“ Hartl ist überzeugt, dass Hundstorfer in die Hofburg einziehen wird. Auch für SPÖ-Bezirksvorsitzende Christa Vladyka ist Hundstorfer „für das Amt prädestiniert. Er hat immer das Ohr an der Bevölkerung und weiß, wo die Menschen der Schuh drückt. Ich bin überzeugt, dass er Österreich auch nach außen hin gut vertreten wird. Von uns hat er jedenfalls volle Unterstützung.“

„Ich freue mich, dass so eine Persönlichkeit kandidiert“, 
Roman Kral

Auch VP-Bezirksparteiobmann und Bürgermeister von Wolfsthal, Gerhard Schödinger, steht hinter dem Kandidaten seiner Partei: „Mit Andreas Khol ist die ÖVP professionell aufgestellt. Er ist top qualifiziert.“

Hocherfreut über die Kandidatur des ehemaligen Grünen Bundessprechers, Alexander Van der Bellen, zeigte sich der Grüne Bezirksobmann Roman Kral: „Ich freue mich, dass so eine Persönlichkeit kandidiert. Der Herr Professor ist der richtige Kandidat in schwierigen Zeiten“, so Kral. Für ihn sei Van der Bellen „der einzige Kandidat, der glaubhaft vertritt, dass er außerhalb des tagespolitischen Geschäfts und der Parteienlandschaft stehen kann“, während von „Rot und Schwarz ein typischer Lagerwahlkampf“ zu erwarten sei, so Kral.

Einzig die FPÖ hat noch keinen Kandidaten nominiert. „Die Entscheidung soll bis Ende Jänner fallen“, so FP-Obmann Werner Herbert. Bis dahin wolle er sich auch zu den anderen Kandidaten nicht äußern.