Erstellt am 25. Februar 2016, 05:34

von Susanne Müller

Über den Dächern. Photovoltaik-Anlagen | Alle sieben Anlagen, die die Stadt plant, haben einen Zuschlag für die Förderung erhalten. Detailplanung folgt.

Josef Newertal mit Karin Mottl und Norbert Koller vom Energiepark, der für Bruck die Abwicklung in Sachen Photovoltaik-Anlagen macht.  |  NOEN, Foto: privat

BRUCK | Das Einreichen für einen geförderten Einspeisetarif bei der OEMAG, der Abwicklungsstelle für die Ökostrom AG, bietet ähnlichen Nervenkitzel wie das Glücksspiel. Oft sind es Millisekunden, die bei der Antragstellung entscheiden, wer eine Förderung bekommt und wer nicht.

Für Bruck ging die Einreichung sehr positiv aus. Der Energiepark Bruck hatte für die Stadt bei der Ökostromförderstelle insgesamt sieben Dächer der Stadt Bruck eingereicht, die als potenzielle Standorte für Photovoltaikanlagen infrage kamen. „Alle sieben haben nun den Zuschlag bekommen“, freut sich SP-Stadtrat für Wirtschaft und Energie, Josef Newertal. Der Brucker SP-Bürgermeister Richard Hemmer zeigt sich ebenfalls „erfreut, dass dieses Projekt in nur so kurzer Vorlaufzeit umgesetzt werden konnte.“

So viel sei die letzten Jahre am Energiesektor nicht weitergegangen, so Hemmer. Auch der Projektleiter des Brucker Energieparks, Norbert Koller, freut sich über die gelungenen Einreichungen: „Wir werden nun gemeinsam mit der Stadtgemeinde in weitere Planungen gehen“, so Koller. „Wir haben mit dem Brucker Energiepark einen starken Partner, der die notwendigen Kompetenzen zur Projektumsetzung hat“, betont Newertal. Nun gehe man die weiteren Planungen an. Überlegt wird dabei auch, ob ein Bürgerbeteiligungs-Modell für die Photovoltaik-Anlagen umgesetzt werden kann. Dafür gelte es jedoch noch einige rechtliche Fragen zu klären.