Erstellt am 12. November 2015, 05:43

von Josef Rittler

Brand beim Heimwerken. In einem Haus war die Dämmung durch eine Lötlampe entzündet worden. Die Feuerwehr Mannersdorf wurde alarmiert.

Die Dämmung der Rigipswand ging in Flammen auf.  |  NOEN, FFMannersdorf

Schlussendlich gab es für die Feuerwehrmitglieder, die mit vier Fahrzeugen angerückt waren, doch wenig zu tun. Der Verursacher des Brandes hatte das Feuer schon selbst gelöscht.

Die 49-jährige Hauseigentümerin berichtete, dass ihr Bruder ihr beim Instandsetzen eines Radiators geholfen hätte. Der Wasserkreislauf der Heizung war undicht geworden, die Stelle sollte gelötet werden. Im Nahbereich befindet sich aber eine Rigipswand, die mit Wolle gedämmt war. Dem Mann war das Brandrisiko bewusst, er hatte sich vorsichtshalber einen Schlauch bereitgelegt. Die Kupferleitung führte durch die Rigipswand und die Dämmung in den nächsten Raum.

Durch die Arbeiten an der Leitung und die dadurch entstandene Hitze begann tatsächlich die Dämmung hinter der Rigipswand zu brennen. Eine Fläche von zwei bis drei Quadratmetern ging binnen kürzester Zeit in Flammen auf. Der Heimwerker riss sofort die Rigipsplatten von der Wand und bekämpfte das Feuer mit Wasser aus dem bereitgelegten Schlauch. Dieses war rasch gelöscht, es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe, verletzt wurde aber niemand.

Die Feuerwehr kontrollierte, ob sich noch irgendwo Glutnester befinden, dann konnte sie wieder einrücken.