Erstellt am 06. April 2016, 05:04

von Christian Eplinger

Aus Abfällen wird Bio-Erde. Bio- und Kompostpionier Hubert Seiringer feiert am kommenden Wochenende das 25-jährige Jubiläum seines Unternehmens mit Tag der offenen Tür.

Gelebte regionale Kreislaufwirtschaft ist am Kaninghof seit 25 Jahren mehr als nur ein Schlagwort.  |  NOEN, Seiringer

Vor 25 Jahren bezeichnete manch einer den damals 20-jährigen Hubert Seiringer als „Spinner“. Inzwischen ziehen diese Leute von damals schon längst den Hut vor dem Wieselburger.

1991 errichtete Hubert Seiringer am elterlichen Kaninghof in Wieselburg-Land die erste 1.200 m große Kompostanlage und gründete die Seiringer Umweltservice GmbH. Von Beginn weg verarbeitete sein Unternehmen im Auftrag der Gemeindeverbände Melk, Scheibbs und Amstetten Grün- & Bioabfall zu hochwertigem Kompost und Bio-Erde. Schon bald wurde erweitert und ausgebaut. Mittlerweile umfasst die Kompostieranlage ein Areal von 20.000 m und spart pro Jahr rund 6.000 Tonnen CO2 ein.

Tag der offenen Tür zum 25-jährigem Jubiläum

Am Kaninghof verarbeitet Seiringer derzeit pro Jahr rund 20.000 Tonnen biologischen Abfall, Grün- und Strauchschnitt zu fruchtbarem Kompost und Bio-Erde. „Das ist vorzeigbare, gelebte regionale Kreislaufwirtschaft“, betont Seiringer und lädt anlässlich seines 25-jährigem Jubiläums am Samstag, 9. April, zu einem Tag der offenen Tür in das Bio-Erden- und Kompostwerk.

Dabei erhalten die Besucher nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Kompostierung sondern können auch bei der Gartenfachmesse stöbern oder im Festzelt regionale Bio-Schmankerl genießen. Im Rahmen des Tages der offenen Tür gibt es auch zahlreiche der von der Seiringer Umwelttechnik GmbH entwickelten Kompostiermaschinen zu bestaunen. Denn Seiringer gilt weltweit als Pionier der Kompostierung, hält zahlreiche Patente und liefert seine Anlagen in über 25 Staaten auf drei Kontinenten.


Tag der offenen Tür

Samstag, 9. April, 10 bis 16 Uhr
Seiringer Umweltservice GmbH, Krügling 10, Wieselburg
Gartenfachmesse mit 40 Ausstellern

  • Stündliche Werksführungen

  • Frühschoppen mit „Die Tschechen“ (11 bis 14 Uhr)

  • Festzelt mit Bioschmankerln aus der Region

  • Rätselrallye und Kasperltheater für Kinder