Erstellt am 29. November 2017, 04:00

von Karin Katona

Bezirks-FPÖ präsentierte Liste für Landtagswahl. Bezirks-FPÖ wird mit Liste breiten Querschnitt der Bevölkerung bieten.

Reinhard Teufel  |  FPÖ NÖ

Ebenso wie die Landes-FPÖ präsentierte auch die Bezirkspartei in der Vorwoche ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl am 28. Jänner. Bezirksspitzenkandidat ist Bezirksobmann Reinhard Teufel aus Lackenhof, der die FPÖ bereits erfolgreich in die Nationalratswahlen 2017 geführt hat. Listenzweite ist die ehemalige Bezirksparteiobfrau, Karoline Deisl aus Wieselburg, vor dem Wolfpassinger FPÖ-Gemeinderat Friedrich Schaller.

Die Liste entspreche „dem Anspruch der FPÖ, Politik für alle zu machen“, hebt Bezirksspitzenkandidat Reinhard Teufel hervor. Mit der Auswahl der Kandidaten, fährt der Büroleiter von HC Strache fort, repräsentiere die FPÖ einen breiten Querschnitt der Bevölkerung: „Bis zum achten Listenplatz sind die Geschlechter paritätisch vertreten, ebenso wie Alt und Jung.“

„Niederösterreich für FPÖ immer schwierig“

Sich in Niederösterreich zu behaupten, sei für die FPÖ eine besondere Herausforderung, wie Reinhard Teufel zugibt. „Niederösterreich ist für die FPÖ immer schon ein schwieriges Bundesland gewesen, weil hier die schwarz-katholische Handschrift allgegenwärtig und demokratiepolitisch höchst bedenklich ist.“ Es werde das primäre Anliegen der FPÖ sein, „diese bisweilen lähmende Dominanz der Landes-ÖVP aufzubrechen und eine eigene Handschrift zu hinterlassen.“

Das Ergebnis der letzten Landtagswahl (die FPÖ erreichte bei den letzten Landtagswahlen am 3. März 2013 8,21 Prozent der abgegebenen Stimmen und verlor zwei ihrer insgesamt sechs Mandate) gedenken die Bezirks-Freiheitlichen diesmal deutlich zu übertreffen. Aufgrund des guten Nationalratswahl-Ergebnisses im Bezirk Scheibbs, wo die FPÖ über acht Prozent gewonnen habe, ortet der FPÖ-Bezirksparteiobmann „ein deutliches Zeichen, dass die Menschen eine Veränderung wollen.“

„Bevölkerung will  Aufbruch“ 

Reinhard Teufel ist überzeugt, dass der Weg der FPÖ weiterhin bergauf führen wird. „Wir haben mit 24,4 Prozent bei den Nationalratswahlen deutlich vor der SPÖ Platz zwei im Bezirk übernommen. Wir werden diesen Schwung auch bei den Landtagswahlen nützen können.“ Das Ziel: „Die Hegemonie der ÖVP brechen. Nur dann kann eine Kommunikation auf Augenhöhe möglich sein, und mit ihr der von der Bevölkerung ersehnte Aufbruch.“ Denn: „Unser Bundesland braucht dringend einen Reformschub, den wiederum nur eine starke politische Kraft wie die FPÖ bewirken kann – mit einem festen weltanschaulichen Fundament.“