Scheibbs

Erstellt am 22. Januar 2018, 12:30

von Markus Strohmayer

ÖVP setzt im Wahlkampffinale auf Nähe zu den Wählern. Die ÖVP profitiert im Wahlkampf massiv von den zahlreichen Aktionen ihrer Kandidaten vor Ort.

VPNÖ_Bezirk Scheibbs

300 Bezirkskandidaten und 35 weitere auf der Landesliste gehen für die ÖVP diesen Sonntag ins Rennen. Sie alle sind Teil einer landesübergreifenden Kampagne. Zusätzlich kämpfen viele der Kandidaten in ihren Gemeinden und Bezirken um Stimmen. Am Montag hat Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner einige dieser lokalen Initiativen präsentiert.

„Die ÖVP ist in allen 573 niederösterreichischen Gemeinden im Gemeinderat vertreten. Es ist schön zu sehen, dass viele Kandidaten selbst Hand anlegen und dabei ihre Kreativität beweisen“, so Ebner. Von St. Pölten aus hat die Volkspartei bereits mehrere hundert Videos produziert, mit denen täglich sämtlichen Onlinekanäle bespielt werden. Viele Kandidaten lassen es sich aber nicht nehmen, selbst tätig zu werden.

Der Mistelbacher Landtagsabgeordnete Kurt Hackl beispielsweise ist samt seiner Unterstützer in einem Video mit dem Titelsong der Erfolgsserie „Baywatch“ zu sehen. In einer Produktion des Landtagsabgeordneten Christoph Kainz aus Baden ist sogar der eigens komponierte „Christoph Kainz-Marsch“ zu hören.

Kontakt zu den Wählern

Aber auch der direkte Kontakt zum Wähler sei wichtig. Insgesamt finden bis zur Wahl 300 Veranstaltungen statt. Allein im Zuge der „Wir-Kaffees“ werden laut ÖVP bis zu 20.000 Pensionisten getroffen und informiert. „Unser Ziel ist es jeden Haushalt in NÖ zu erreichen“, sagte Ebner.

Die Bemühungen der Bezirkskandidaten kommen da sehr gelegen. Von Eislaufveranstaltungen über gratis Palatschinken und Brettljause bis hin zum Public Viewing sind die Aktionen in den jeweiligen Ortschaften breitgefächert. Der Doppeleffekt von Eigen- und Parteiwerbung kommt laut Ebner allen Seiten zugute.

Mit Videos, Transparenten, Landschaftselementen, Veranstaltungen und sonstigen Werbemitteln fährt die ÖVP somit einen sehr aufwendigen Wahlkampf. Aber um „Erfolgspartei“ zu bleiben, braucht es laut Ebner noch mehr. „Man kann in einem Wahlkampf sehr viel kaufen, aber das Beste wächst aus der Überzeugungskraft der Menschen vor Ort“, so der Landesgeschäftsführer.