Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:03

von Christian Eplinger

Christbaum sorgte für Aufregung. Das Geschenk der Firma Blachere erfreute nicht alle Grestner. Gemeinde reagierte.

Der geschenkte Kunstbaum steht nun - etwas gekürzt - am Balkon der Kulturschmiede.  |  NOEN, Eplinger
Da stand er plötzlich vor dem Grestner Rathaus. Der fünf Meter hohe Christbaum. Ein Geschenk der Blachere Illumination GmbH an die Top-drei-Gemeinden des vom Magazin „public“ ermittelten Gemeinderankings. Die Weihnachtsbeleuchtung von Blachere bringt weihnachtliches Flair unter anderem in die Straßen Hamburgs, Wolfsburgs oder auch von Wien und Bad Ischl.

In Gresten sorgte sie allerdings für einige Irritationen und heiße Diskussionen. Denn der geschenkte Weihnachtsbaum, der vor allem abends unter Beleuchtung besonders zur Geltung kommt, ist ein Kunstbaum. „Das wussten wir im Vorfeld nicht. Die Aufregung in der Bevölkerung war zu groß, daher reagierten wir sofort“, berichtet Bürgermeister Wolfgang Fahrnberger gegenüber der NÖN.

Mithilfe der Seefriedschen Forstverwaltung wurde ein neuer, traditioneller Natur-Christbaum am Rathausplatz noch vor dem 1. Dezember installiert. Den Kunstchristbaum wollte Bürgermeister Fahrnberger aber auch nicht in den Keller verfrachten. Deshalb „erfreut“ die etwas gekürzte Lichtkreation der Firma Blachere die Grestner nun am Balkon der Kulturschmiede.