Erstellt am 02. Mai 2016, 09:56

von Elisabeth Schuster

Drei Wanderer in Ybbstaler Alpen aus Bergnot gerettet. Drei Wanderer sind am Sonntagabend am Dürrenstein in den Ybbstaler Alpen in Bergnot geraten und unverletzt gerettet worden.

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Zwei St. Leonharder und ein Ruprechtshofner setzten  Sonntagabend einen Notruf ab. Sie waren im Dürrensteingebiet, Ybbstaler Alpen, unterwegs. Fünf  Beamte der AEG NÖ West gingen in Richtung des Einsatzortes ab. Weiters waren 32 Mann der Bergrettung, Ortsstellen Göstling  an der Ybbs und Lunz am See, sowie der Polizeihubschrauber Libelle der Flugeinsatzstelle Wien im Einsatz.

Eine Seilbergung mittels Polizeihubschrauber wurde versucht, konnte aber aufgrund der immer schlechter werdenden Sichtverhältnisse und der einsetzenden Dunkelheit nicht abgeschlossen werden. Jedoch wurden die gesuchten Personen von der Crew des Polizeihubschraubers lokalisiert.

Retter stiegen zu Fuß auf

In weiterer Folge stiegen die Rettungskräfte bestehend aus Bergrettern und Alpinpolizisten zu Fuß zu den Alpinisten auf. Unter schwierigsten Bedingungen, Dunkelheit, starkem Regen und schlechter Sicht, wurden die Gefahrenstellen mittels Seilgeländer gesichert, so dass alle drei unverletzt geborgen werden konnten. Sie waren jedoch unterkühlt und geschwächt. Um 22.40 Uhr war die Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen.  

Die Wanderer waren um 8 Uhr in Lunz am See aufgebrochen und über den Mittersee und Obersee zum Gipfel des 1.878 m hohen Dürrensteins aufgestiegen, den sie gegen 12.00 Uhr erreichten. Als sie am Gipfel waren, begann es zu schneien und die Sicht wurde immer schlechter. Aus diesem Grund verfehlten sie den geplanten Abstieg über die Ybbstalerhütte und sind über den Alpinweg in Richtung Südwesten abgestiegen.

Nach ca. 3 Stunden Gehzeit wurde ihnen bewusst, dass sie falsch sind. Aus diesem Grund zweigten sie von dem Weg ab um wieder in Richtung Lunz am See zu kommen. Dabei gerieten sie in felsdurchsetztes Steilgelände in dem sie nicht mehr vor und zurück konnten.