Erstellt am 22. Juni 2016, 14:59

von Sebastian Ressl

Einzigartiges Erlebnis für vier Scheibbser. Die vier Scheibbser Richard Ehrlich, David Rolek, Clemens Reiterlehner und Markus Klauser hielten dem österreichischen Team im Stadion in Bordeaux die Daumen.

Ein Erlebnis. Markus Klauser, David Rolek, Clemes Reiterlehner und Richard Ehlrich vor dem Stadion in Bordeaux.  |  NOEN, NÖN

Ein Erlebnis der besonderen Art wurde am vergangenen Dienstag den vier Scheibbsern Richard Ehrlich, David Rolek, Markus Klauser und Clemens Reiterlehner zuteil. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach Frankreich um das EM-Gruppenspiel Österreich gegen Ungarn in Bordeaux im Stadion mitzuverfolgen.

"Wird ewig in Erinnerung bleiben"

Übernachtet haben die vier in Lacanau direkt am Strand, ehe sie mit einem Mietauto nach Bordeaux zum Spiel fuhren. „Das war ein unglaubliches Erlebnis, das uns ewig in Erinnerung bleiben wird“, sagt Richard Ehrlich und fügt weiters hinzu: „Das Wohnen direkt am Strand war einzigartig und es war vor Ort überhaupt nicht gefährlich.“

Im Stadion erlebte der Scheibbser schließlich mehr als positiv eingestellte österreichische Fans: „Die Stimmung vor dem Match war einfach einzigartig und extrem euphorisch. Vor dem Match gab es einen Stimmungsbarometer, wo wir die ungarischen Fans bei Weitem überbieten konnten.“

Darüber hinaus erzählt Ehrlich: „Zwei ganz besondere Momente waren außerdem als „I am from Austria“ im Stadion gespielt wurde und wir gemeinsam mit der Nationalmannschaft die Bundeshymne singen konnten.“ Einzig die ungarischen Fans werden dem Scheibbser nicht gerade positiv in Erinnerung bleiben, denn sie störten durch ihr teilweise brutales Verhalten etwas die positive Stimmung.

Der Spielverlauf und das Ergebnis waren schließlich für den Stimmungseinbruch verantwortlich: „Zwar war die erste Halbzeit noch in Ordnung und wir konnten uns noch Hoffnungen machen, doch was dann passiert ist, war einfach nur schlimm. Nach dem Spiel haben alle Fans mit gesenktem Kopf das Stadion verlassen.“

Der Scheibbser wäre fast noch einmal nach Frankreich geflogen und hätte sich ein weiteres Spiel der Österreicher angesehen, doch die ungünstige Tabellenkonstellation und ein beruflich wichtiger Termin machten Ehrlich einen Strich durch die Rechnung.