Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:03

von NÖN Redaktion

Erneuerbare Energie: Eine Kooperation mit Fernost. Japanischer Pelletverband arbeitet mit Bioenergy 2020+ zusammen.

Japan meets Bioenergy 2020+ Wieselburg, von links, 1. Reihe: Chiaki Ikeya (Pellet Club Japan), Masao Takehira (Simotani), Ken Kochima (Pellet Club Japan); 2. Reihe: Klaus Nagelhofer (EcoPlus, Technopol Wieselburg), Christian Maier (Bioenergy 2020+), Masashi Sekiguchi (Pellet Club Japan/Shimotani); 3. Reihe: Jens-Michael Kirchhof und Walter Haslinger (Bioenergy 2020+).  |  NOEN, Bioenergy 2020+

Um seinen stetig wachsenden Markt besser bedienen zu können, hat sich der japanische Pelletsofen-Hersteller SHIMOTANI jetzt einen österreichischen Partner gesucht.

Dazu wurde in einem Kooperationsvertrag das Forschungs- und Kompetenzzentrum Bioenergy 2020+ beauftragt, den Pelletofen „Alcott“ nach europäischen Maßstäben zu evaluieren.

Der Pelletofen des japanischen Herstellers hat im Jahr 2011 den Good Design Award gewonnen. Er zeichnet sich durch eine sehr kompakte Bauweise aus und hat einen Erdbebensensor. Herausforderungen für das Team von Bioenergy 2020+, wie CEO Walter Haslinger berichtet, seien unter anderem die Unterschiede in der Technik gewesen. So besitze Japan etwa die niedrigste Netzspannung der Welt.

Die Evaluierungsergebnisse wurden schließlich den zufriedenen Partnern am Technopol-Standort Wieselburg präsentiert. Für die Zukunft sind weitere gemeinsame Projekte, eventuell mit Austausch von Fachkräften, geplant.