Erstellt am 17. Mai 2017, 02:33

von Christian Eplinger

FPÖ: Teufel folgt Deisl. FPÖ hat mit Strache-Büroleiter Reinhard Teufel aus Lackenhof neuen Bezirksparteiobmann. Deisl bleibt Stellvertreterin.

Der neu gewählte FPÖ-Bezirksparteivorstand mit Nationalratsabgeordnete Edith Mühlberghuber, die das politische Referat des Abends hielt, Landeskammerrat Herbert Höllmüller, Karoline Deisl, Karl Muckenhuber, dem neuen Obmann Reinhard Teufel, Elfriede Hörhan, Peter Lebhart und Klubobmann Landtagsabgeordneter Gottfried Waldhäusl.  |  FPÖ

Fast acht Jahre lang war die Wieselburgerin Karoline Deisl Bezirksobfrau der FPÖ. Sie trat im Oktober 2009 das Erbe von Christian Schultz aus Wang im Bezirk an. Schon zwei Jahre davor war die Mitarbeiterin der Landespartei im Bezirksvorstand als Kassierin engagiert. Beim jüngsten Bezirksparteitag im Brauhaus in Wieselburg, bei dem sie mit Edith Mühlberghuber und Gottfried Waldhäusl auch zwei Abgeordnete als Ehrengäste begrüßen konnte, trat sie nun in die zweite Reihe zurück.

„Mir wird die Arbeit einfach zu viel. Mein Job in der Landespartei verlangt 100 Prozent Einsatzbereitschaft, dazu die Gemeinderatstätigkeit in Wieselburg und die Tätigkeit als Bezirksobfrau – irgendwo musste ich leiser treten“, begründet die 54-jährige Wieselburgerin im NÖN-Gespräch ihren Schritt. Deisl bleibt aber weiterhin Stellvertreterin.

Die neue Nummer eins in der Bezirkspartei kommt aus Lackenhof: Reinhard Teufel, schon bislang im Bezirksvorstand tätig, wurde einstimmig zum neuen Bezirksparteiobmann gewählt. Der 37-jährige Familienvater (vier Kinder) ist als Büroleiter von HC Strache auch hauptberuflich eng mit der FPÖ verbunden und seit zwei Perioden im Gaminger Gemeinderat tätig.

„Eines meiner Ziele ist es, die weißen Flecken in unserem Bezirk so rasch als möglich zu beseitigen.“Neo-Bezirksparteibomann Reinhard Teufel

„Dieser Schritt war irgendwie eine logische Konsquenz. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin stolz, dass die Bezirkspartei einstimmig hinter mir steht“, sagt Reinhard Teufel. Als Ziele hat Teufel die nächsten Wahlen im Visier. „Wir wollen sowohl bei den Nationalrats- als auch den Landtagswahlen unsere guten Ergebnisse der letzten Jahre weiter ausbauen. Parallel dazu gilt es, jetzt schon neue Funktionäre und Ortsgruppen auch für die Gemeinderatswahlen 2020 zu gewinnen, um die weißen Flecken im Bezirk zu beseitigen“, betont Teufel.