Erstellt am 19. Mai 2016, 04:04

von Karin Katona

Führungswechsel: neuer Postenkommandant Bauer. Er wollte schon als kleiner Bub Polizist werden, liebt seinen Beruf und freut sich über seinen neuen Einsatzort: der neue Purgstaller Postenkommandant Markus Bauer.

Markus Bauer, der neue Chef der Polizeiinspektion Purgstall, fühlt sich an seinem neuen Dienstposten wohl: »Ich habe das Glück, hier ein sehr erfahrenes und motiviertes Team hinter mir zu haben. Daher war auch die Eingewöhnungsphase sehr angenehm.«  |  NOEN, Katona

Seit 1. April ist Markus Bauer schon Postenkommandant auf der Polizeiinspektion Purgstall und hat die erste „Eingewöhnungszeit“ schon hinter sich.

Der Einstieg, sagt Bauer, sei durch die hervorragende Vorarbeit seines Vorgängers Rudolf Schwarzschachner, sehr leicht gefallen: „Er hat alles in ausgezeichneter Ordnung hinterlassen und mir auch ein sehr kompaktes, erfahrenes und motiviertes Team übergeben.“

Lobend erwähnt er auch das Entgegenkommen seiner neuen Kollegen: „Die Zusammenarbeit hier in Purgstall ist hervorragend, das Miteinander-Umgehen sehr freundschaftlich.“

Ein gutes Arbeitsklima ist dem 42-Jährigen, der zuvor als Postenkommandant-Stellvertreter auf der Polizeiinspektion Wieselburg tätig war, extrem wichtig: „Ich habe das Glück, hier ein Top-Team hinter mir zu haben. Bei einer Arbeit wie der unseren ist es unverzichtbar, dass man sich aufeinander verlassen kann.“

"Viel Positives bewirken"

Zusätzlich zu seinem Job in Purgstall ist der Familienvater aus Winklarn auch Mitglied der Verhandlungsgruppe, einer Polizei-Sondereinheit, die bei Entführungsfällen, Geiselnahmen und Menschen mit Selbstmordabsicht eingesetzt wird.

Eine Arbeit, die ihm nicht nur wegen der psychologischen Herausforderung am Herzen liegt, sondern auch zu seiner generellen Auffassung vom Sinn des Polizistenberufs passt.

„Wenn wir unseren Beruf richtig machen, können wir viel menschliches Leid verhindern – nicht nur durch direktes Eingreifen, sondern auch indirekt durch Maßnahmen für mehr Sicherheit oder Unfallprävention.“

Polizist sein ist für Markus Bauer immer noch sein Traumberuf: „Ich war mir schon als Bub sicher, dass ich zur Polizei gehen will. Weil man insgesamt viel Positives bewirken kann.“