Erstellt am 07. September 2015, 07:35

von Christian Eplinger

Gänsehaut in der Pfarrkirche. Franz Dammerer ist seit 32 Jahren Pfarrer in Wieselburg – besser gesagt, war es. Denn seit 1. September ist er offiziell Pfarrer in Ruhe.

 |  NOEN, Christian Eplinger
In den 32 Jahren hat Pfarrer Dammerer schon viele Momente des Glücks und der Freude aber auch des Leides und der Trauer erfahren. Am vergangenen Sonntag rang er aber vor Rührung mit den Tränen.

Denn wenn sich mehr als 1.000 Menschen in der Pfarrkirche erheben, um ihren Pfarrer mit Standing Ovations und tosendem Applaus zu verabschieden, ist das ein Zeichen besonderer Verbundenheit – und ein Moment, der Gänsehaut erzeugt.



Diakon Dietmar Ramharter und sein Team hatten ein perfektes Übergabefest in der Pfarrer Wieselburg organisiert.

Denn auf der einen Seite stand die Verabschiedung von Franz Dammerer, der den Wieselburgern ja als Seelsorger unterstützend auch in Zukunft erhalten bleibt, am Programm und andererseits die Begrüßung des neuen Herrn Pfarrer, Josef Kowar.

Der 50-jährige Waldviertler wurde am Sonntag offiziell im Namen von Bischof Klaus Küng von Dechant Daniel Kostrzycki zum neuen Pfarrer der Pfarre Wieselburg bestellt.



Neben den beiden Bürgermeistern Günther Leichtfried und Karl Gerstl hießen auch beide Wieselburger Musikkapellen, Familienchor und Gesangsverein Harmonie sowie zahlreiche Abordnungen der Wieselburger Vereine den neuen Pfarrer herzlich willkommen und bedankten sich bei Franz Dammerer für seine Dienste und Freundschaft.

So manch einer, darunter unter anderem Landesrat Stephan Pernkopf und Nationalrat außer Dienst Karl Donabauer, nutzte auch die Gelegenheit danach, um beim Pfarrfest in der NÖ-Halle mit den beiden Geistlichen und einem Seiterl Bier oder einem Achterl Wein anzustoßen – wobei dabei der „Alte“ aus Wieselburg den „Neuen“ aus Schrems auch über die Vorzüge des Wieselburger Biers gegenüber dem Schremser Bier aufklärte.