Wieselburg , Wieselburg-Land

Update am 18. April 2018, 08:28

von Redaktion noen.at und APA Red

Entzündung bei Boots-Reparatur: Drei Schwerverletzte!. Zu einem Scheunenbrand mussten am frühen Dienstag-Abend zahlreiche Feuerwehren nach Gumprechtsfelden in der Gemeinde Wieselburg-Land (Bezirk Scheibbs) ausrücken.

Ein Brand in Gumprechtsfelden hat am späten Dienstagnachmittag drei Schwerverletzte gefordert. Ein Carport samt Motorboot und Kleinbus war in Flammen gestanden, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger auf Anfrage mit. Drei "Christophorus"-Hubschrauber transportierten die Opfer ins AKH Wien, berichtete Sonja Kellner vom Roten Kreuz NÖ.

Entzündung bei Reparaturarbeiten an Motorboot löste Brand aus

Das Feuer griff laut Resperger auch auf das Wohnhaus über. Das Objekt wurde dem Sprecher zufolge zwar beschädigt, aber von den Löschtrupps gehalten. Zehn Feuerwehren mit 156 Mitgliedern waren ausgerückt.

Die Flammen waren auch aus der Luft von einer Teleskopmastbühne aus bekämpft worden. Zudem wurden von den Helfern drei Gasflaschen geborgen, sagte Resperger. Wo genau und warum das Feuer ausgebrochen war, stand am Dienstagabend noch nicht fest. Um knapp 19 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten dauerten noch einige Stunden an.

Der Brandentwicklung vorausgehend, dürfte der 28-jährige Sohn des 50-jährigen Hausbesitzers mit einem 23- und 28-Jährigen (alle drei aus dem Bezirk Scheibbs) an einem im Carport abgestellten Motorboot mit Reparaturarbeiten beschäftigt gewesen sein. Aus bisher unbekannter Ursache dürfte es dabei zu einer Entzündung mit einer explosionsartigen Brandentwicklung gekommen sein, alle drei wurden schwer verletzt.

Ein weiterer Mann (der Hausbesitzer) habe leichte Verbrennungen erlitten und wurde unter Begleitung eines Notarztes ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert, teilte Sonja Kellner vom Roten Kreuz mit.

Die Wehren Wieselburg Stadt/Land, Petzenkirchen, Zarnsdorf, Purgstall, Steinakirchen, Brunnwiesen, Oberndorf, Wang, Scheibbs und Pyhrafeld standen mit 29 Fahrzeugen (davon zwei Drehleitern und 10 Tanklöschfahrzeugen, das Atemluftfahrzeug Scheibbs und knapp 180 Florianis) im Einsatz. Seitens der Rettung waren drei Christophorus-Hubschrauber, drei Rettungstransportfahrzeuge, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei praktische Ärzte, die Dienstaufsicht und das Kriseninterventionsteam mit insgesamt 20 Personen zum Einsatzort ausgerückt.