Gaming

Erstellt am 21. März 2017, 05:00

von Miriam Seidl

Ein Radweg für Gaming?. Seit 2013 aktenanhängig, wird das Projekt am Dienstag nun dem Gemeinderat vorgelegt: Bürgermeisterin Renate Gruber hofft auf einen Radweg für Gaming.

Bürgermeisterin Gruber erläutert den Plan der Radroute von der Maut nach Gaming.  |  Miriam Seidl

Die Strecke von Gaming nach Kienberg mit dem Rad zurückzulegen war bisher eine wenig verlockende Alternative, musste man sich doch die viel befahrene B25 mit Autos und LKWs teilen. Ein Radweg war daher schon lange ausständig.

Ein konkreter Plan einer Radroute von der Maut bis zur Ortstafel liegt nun vor und wurde bereits im Gemeindevorstand vorgestellt. Ausständig ist nur mehr der Grundsatzbeschluss, der am kommenden Dienstag (21. März) im Gemeinderat beschlossen werden soll.

Baubeginn schon im Sommer

Baubeginn für den ersten Abschnitt (bis zum ARBÖ) soll schon im Sommer 2017 sein, den zweiten Abschnitt würde man 2018 angehen.

„Konkret sieht es so aus, dass der Gehsteig auf dieser Strecke wegfällt und eine breitere, gesicherte Radroute erstellt wird“, erläuterte Bürgermeisterin Renate Gruber. Über die Straße entlang der alten Kläranlage soll von der Maut aus eine Verbindung nach Kienberg zur Alten Straße möglich sein. Bei der Maut soll durch eine Verkehrsinsel vor der Kreuzung Verkehrssicherheit für Rad- und Autofahrer garantiert werden.

Kosten von 350.000 Euro

„Insgesamt – inklusive Grundstücksablösen – kommt das Projekt dann auf ca. 350.000 Euro. Davon wurden zwei Drittel zur Förderung in Aussicht gestellt“, erklärte die Bürgermeisterin. Ein konkretes Förderansuchen kann aber erst nach dem Grundsatzbeschluss im Gemeinderat gestellt werden. „Es ist natürlich viel Geld, aber das muss es uns wert sein“, ist Gruber überzeugt.

Besonders dankbar zeigte sie sich vor allem den Grundstücksbesitzern gegenüber, die sich allesamt sehr kooperativ gezeigt hätten und dem Land Niederösterreich als Partner, der die Problematik kennt. „Die Radroute ist eine seit langem bestehende Forderung der Bevölkerung und auch wir von der Gemeinde haben uns reingehaut. Wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann eben was gehen!“