Göstling an der Ybbs

Erstellt am 14. Juli 2017, 05:34

von Karin Katona

18 neue Jungeulen. Habichtskäuze im Wildnisgebiet Dürrenstein zeigen erfreuliches Brutergebnis: 18 Jungkäuze starteten ins Leben.

18 neue Jung-Habichtskäuze sind heuer im Wildnisgebiet Dürrenstein erfolgreich ins Leben gestartet.  |  NOEN, Marc Graf

Erfeuliche Brutergebnisse hat das Wildkauz-Wiederansiedelungsprojekt im Wildnisgebiet Dürrenstein zu vermelden: 18 weitere Jung-Habichtskäuze sind in und rund um das Wildnisgebiet heuer erfolgreich ins Leben gestartet.

„Das stimmt uns positiv für die Zukunft. Dennoch bemühen wir uns um eine Fortsetzung des Projekts bis 2020, denn es braucht noch drei bis fünf Jahre an weiteren Freilassungen, damit die Habichtskäuze ohne zusätzliche Unterstützung von außen für kritische Umweltsituationen gewappnet sind“, weiß der Leiter des Projekts, Richard Zink, von der Universität für Veterinärmedizin Wien.

Erhaltung von natürlichen Brutplätzen

Im zehnten Jahr des Habichtskauzprojektes ist es nun übrigens gelungen, den hundertsten Nistkasten in der Region um das Wildnisgebiet zu montieren. „Neben dem Aufbau des Nistkastennetzwerks darf aber auf das Wichtigste nicht vergessen werden: auf die Schaffung und Erhaltung von natürlichen Brutplätzen: mächtige Totholzbäume mit großen Höhlen als Brutplatz für unsere größte Waldeule“, erinnert Wildökologe Christoph Kainz.

Viel Information rund um die Habichtskäuze bietet die geführte Wanderung „Vom Ei in die Wildnis – die Eulen des Wildnisgebiets Dürren-stein“ am 2. August, die auch für Kinder geeignet ist. Anmeldung: www.wildnisgebiet.at