Erstellt am 07. Juni 2016, 05:00

von Christian Eplinger

Gut zu wissen, was auf den Teller kommt. Kammerfunktionäre starten zum EM-Start Offensive für mehr Transparenz auf Niederösterreichs Speiseplänen.

Egal ob im Fußball oder in der Landwirtschaft: Anton Krenn, Maria Zulehner, Hans Hell und Nino Struska setzten auf rot-weiß-rot.  |  NOEN, Eplinger

Pünktlich mit dem Start der Fußball-Europameisterschaft geht auch Niederösterreichs Landwirtschaftskammer in die Offensive.

"Euphorie um das Nationalteam nutzen"

„Wir wollen die Heimatverbundenheit und die Euphorie um das österreichische Nationalteam nutzen und unsere heimischen landwirtschaftlichen Produkte ins Rampenlicht rücken“, erklärt Bezirksbauernkammerobmann Anton Krenn.

„Gut zu wissen“ lautet der Leitspruch der Aktion, bei der es schwerpunktmäßig um die Kennzeichnung der Herkunft von Fleisch, Fisch und Eierprodukten in der Gastronomie beziehungsweise in Großküchen wie den Landeskliniken oder Pflegeheimen geht.

"Wollen positive Beispiele hervorstreichen"

„Wir wollen positive Beispiele hervorstreichen. Die Gäste sollen wissen woher das Essen stammt, das auf den Teller kommt. Denn wir sind überzeugt, dass viele Gäste in der Gastronomie und bei Großküchen Wert auf österreichische Qualität Wert legen“, ergänzt die stellvertretende Obfrau Maria Zulehner.

Mit dem Gastronomiebetrieb „Streed Event“ im Töpperschloss Neubruck hat man einen Kooperationspartner gefunden, der im Menüplan heimische Lieferanten besonders kennzeichnen will. „Wir arbeiten zum Beispiel mit der Fleischerei Lechner, Bio Lutz oder dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Teufl aus Purgstall zusammen, denn wir legen Wert auf heimische regionale Kost“, erklärt Streed-Geschäftsführer Nino Struska.

Im Rahmen des ersten Europameisterschaftsspiels der österreichischen Nationalmannschaft gegen Ungarn am 14. Juni wird beim Public-Viewing-Event im Töpperschloss Flagge gezeigt und die rot-weiß-rote Genuss-Kultur besonders ins Rampenlicht gestellt.