Erstellt am 11. Februar 2016, 05:03

von NÖN Redaktion

Hobby-Forscher als Helfer der Wissenschaft. Mitte Februar findet die zweite österreichische Citizen Science Konferenz im WasserCluster Lunz am See statt.

 |  NOEN, Symbolbild

Hummeln beobachten, Wasserproben nehmen oder Daten unter Anleitung von Wissenschaftlern auswerten – das und noch mehr wird bei Citizen Science Projekten von Amateuren erledigt, die damit Forschern zuarbeiten. Diese Form der Wissenschaft ist vor allem im angelsächsischen Raum modern und wird nun auch in Europa vermehrt durchgeführt.

Bei der österreichischen Citizen Science Konferenz 2016, die am 18. und 19. Februar im WasserCluster Lunz stattfindet, diskutieren rund 50 Experten und Hobby-Forscher aus ganz Österreich über die Zukunft dieser Arbeitsmethode.

„Citizen Science – Quo Vadis?“

„Citizen Science – Quo Vadis?“ – unter diesem Motto steht die zweite österreichische Citizen Science Konferenz, zu der die Arbeitsgruppe für Citizen Science der Universität für Bodenkultur Wien und der WasserCluster Lunz laden. Teilnehmer aus Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft werden ihre Projekte vorstellen, Keynote-Speaker aus dem In- und Ausland Impulse für Diskussionen geben. Zudem werden in Workshops und einem Citizen Science Mini-BarCamp unterschiedliche Aspekte von Citizen Science genauer beleuchtet und kritisch hinterfragt.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie die Ludwig Boltzmann Gesellschaft ermöglichen es durch ihre finanzielle Unterstützung, die Konferenz in dieser Form auszutragen. So stehen den Teilnehmern zwei interessante Konferenztage bevor – stets mit dem obersten Ziel, die Qualität von Citizen Science in Österreich weiterzuentwickeln und zu fördern.

www.citizen-science.at