Erstellt am 14. Juni 2016, 05:00

von Gerhard Rötzer

Indien in Oberndorf. Kirchen stellten ihre Besonderheiten vor. Matthäus Amiennykkal brachte den Gästen sein Heimatland näher.

Amiennykkal in der Oberndorfer Pfarrkirche.  |  NOEN, Gerhard ROETZER

Am Freitag, 10. Juni, luden viele Pfarren in Österreich zur „Langen Nacht der Kirchen“. Besonderheiten, verschiedene Konfessionen, unterschiedliche Formen des Gottesdienstes und die Beteiligten stellten sich österreichweit in 100 Gotteshäusern bei mehr als 400 Veranstaltungen vor.

Im Rahmen dieser Veranstaltungen bereitete Pfarrprovisor Matthäus Amiennykkal in Oberndorf einen Vortrag über sein Heimatland Indien vor. Der Apostel Thoma hat den christlichen Glauben nach Indien gebracht und wird dort bei Kirchenfesten oft gefeiert.

Amiennykkal wurde 1999 zum Priester geweiht und lebt seit 2012 in Oberndorf. Er betonte die vielen kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Österreich und Indien, welches circa 60 Mal so groß ist, und erklärte den Plantagenanbau von Kokosbäumen, Bananenbäumen, Tee und Kaffee.

Trotz der unterschiedlichen Traditionen in Indien verbinde der Glaube Österreich und Indien miteinander. Er erzählte auch über seine Familie und zeigte die positiven Seiten seines Heimatlandes. Amiennykkal hat es geschafft seine, 7.000 Kilometer entfernte Heimat den Oberndorfern ein wenig näher zu bringen.