Erstellt am 19. Mai 2016, 08:45

Kinostart von "Athos - Im Jenseits dieser Welt". Nach einem erfolgreichen Start in ausgewählten österreichischen Programmkinos am 13. Mai kommt der Dokumentarfilm „Athos - Im Jenseits dieser Welt“ nun auch nach Wieselburg ins Kino mal vier.

 |  NOEN, zVg
Am 20. Mai läuft der Dokumentarfilm über das Leben und den Alltag der rund 2.000 Mönche in der griechischen Mönchsrepublik Athos an.

Über den Film

Die Halbinsel Athos in Griechenland ist eines der letzten Geheimnisse Europas:  Die 1000 Jahre alte Mönchsrepublik, die einzige weltweit, zieht immer wieder Menschen an, die ihren spirituellen Hunger stillen wollen – unter ihnen Prinz Charles und Wladimir Putin, die mehrfach und unerkannt von Kloster zu Kloster gepilgert sind. Doch umgeben von schäumenden Wellen und dichten Kastanienwälder bleibt der heilige Berg abgeschieden. Ein Mysterium. Nur Pilger erhalten wenige Tage Zeit, Athos zu entdecken.

Für Frauen ist der Zugang grundsätzlich untersagt, Touristen und Besucher nicht erwünscht. Als Griechenland 1981 in die EG aufgenommen wurde, wurde der politisch-rechtliche Sonderstatus der Mönchsrepublik anerkannt. Dennoch hat der sogenannte Ávaton (Zutrittsverbot für Frauen) zu Kontroversen mit der EU geführt. Zuletzt forderte 2003 das Europäische Parlament in einem nicht bindenden Beschluß mit knapper Mehrheit die Abschaffung. Sechs Griechinnen demonstrierten 2008 gegen das Zutrittsverbot vor laufender Kamera in dem sie die Grenze übersprangen, um gegen die Gebietsansprüche der Mönche zu protestieren.
 
Zum ersten Mal zeigt ein Filmtagebuch nun das Leben der Mönche und vermittelt dabei zwei wesentliche Botschaften: Zeit für das Leben und Respekt für den Menschen. An beiden scheint es in unserer Welt zu fehlen. Von den Athos-Mönchen kann man lernen, größere Fenster in unsere Häuser einbauen, um Licht und Luft, Liebe und Leben hereinzulassen.