Erstellt am 08. März 2016, 05:04

von Armin Grasberger

Das Kreuz mit dem Geläuf. Armin Grasberger über von Wetter und Training ramponierte Spielfelder.

Der Februar 2016 ging als zweitwärmster seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein. Damit fügte er sich leider perfekt in jenes Bild ein, welches der Winter 2015/2016 in seiner dürftigen Allgemeinheit bisher abgegeben hat. Was für die Skigebiete existenzbedrohend sein kann, freut die Fußballfunktionäre, sollte man zumindest meinen.

Die Plätze der Region versteckten sich in den vergangenen Jahren während der Wintermonate unter immer weniger Schnee. Den Trainingsbedingungen müsste dieser Umstand ja eigentlich äußerst zuträglich sein. Willkommen in der Welt des Konjunktivs.

Denn die Realität zeichnet ein komplett anderes Bild. Egal ob in Wieselburg, Oberndorf, Scheibbs oder Kienberg: überall hat man Zores mit den Plätzen. Geschichten von schwer ramponiertem Geläuf werden erzählt. Zweifel, ob die Auftaktrunden der Frühjahrsmeisterschaft überhaupt durchgeführt werden können, sprießen allerorts.

Nicht nur die Kicker brauchen in der Winterpause eine Erholungsphase. Auch die Spielfelder der Vereine benötigen ihre wohlverdiente Auszeit. Die war eben heuer recht kurz. Die Spieler selbst freut dies wahrscheinlich am allerwenigsten. Wer spielt schon gerne auf einem Acker. Vom Verletzungsrisiko ganz zu schweigen.