Erstellt am 28. September 2015, 12:19

von Christian Eplinger

Das Thema vor der Haustür. Christian Eplinger über das Transit-Notquartier in Wieselburg.

Die Nachricht, dass Wieselburger Messehallen zu Transit-Notquartieren für Flüchtlinge bereit gestellt werden, hat sich noch kaum richtig verbreitet, da tauchten schon die ersten Beschimpfungen in den diversen Social Media-Plattformen auf. Aber – und das erfüllt mich mit Freude – auch die ersten Anfragen: Wo kann man helfen? Was wird gebraucht?



Wir können die Geschichte vom Erlauftal aus nicht umschreiben, die weltweite Flüchtlingsproblematik nicht lösen. Aber wir können helfen, wenn es zum Helfen ist. Der Zeitpunkt ist da. Die Problematik nun direkt vor der Haustür spürbar.

Es ist schwer genug, Hilfe zu organisieren und koordinieren, wenn man weder den genauen Zeitpunkt noch das genaue Ausmaß kennt. Man weiß nur, schnelle Hilfe ist gefragt.

Daher an alle Hass-Poster und Facebook-Schimpfer: Lasst uns mit Euren geistigen Blähungen in Ruhe. Wir brauchen die Energie, um zu helfen. Und helfen ist unsere verdammte Pflicht, weil wir in einem noch immer gelobten Land geboren sind und leben dürfen.