Erstellt am 30. März 2016, 05:04

von Armin Grasberger

Das verbotene Wort mit „M“. Armin Grasberger über das perfekte Wochenende der SVg Purgstall.

Es ist ein Jahr für Jahr wiederkehrendes Schauspiel, das sich besonders gegen Meisterschaftsende vor den Kameras und Mikrofonen der Sportmedien abspielt. Angesprochen auf etwaige Meisterambitionen verlautbaren Funktionäre von Spitzenteams gerne folgende Zeilen: „Wir denken überhaupt nicht an den Titel.“

Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar. Man will Druck von der Mannschaft fernhalten. Wie oft ist der eigentlich schon als Meister feststehende Titelfavorit auf der Zielgerade noch über nervositätsinduzierte Knoten in den Beinen gestolpert. Wie gesagt: absolut verständlich und nachvollziehbar. Die geneigte Öffentlichkeit führt aber sehr wohl eine entsprechende Diskussion. Mit gutem Recht.

Die SVg Purgstall hat ein Wochenende wie aus dem Bilderbuch hinter sich. Am Samstag feierte man einen moralisch immens wichtigen Derbysieg über den SC Gresten-Reinsberg. Am Montag warf man mit Rohrbach einen Club der 2. Landesliga West aus dem NÖ-Meistercup.

Understatement schön und gut. Nach den Leistungen der letzten Tage darf man in Purgstall aber ruhig etwas selbstbewusster auftreten. Die Mannschaft ist routiniert und stark genug, um sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen.