Erstellt am 26. Januar 2016, 05:03

von Christian Eplinger

Erster Schritt Richtung 2020. Christian Eplinger über das Comeback von Sepp Leitner in der Kommunalpolitik.

Politisch sehr ruhig war es in den letzten drei Jahren um Josef Leitner. Seit seinem Abtritt als Parteivorsitzender der SPÖ Niederösterreich im März 2013 machte sich Sepp Leitner rar. Auch als er im Vorjahr ein Comeback im Gemeinderat gab, agierte er sowohl bei der Wahlwerbung als auch als einfacher Gemeinderat bisher eher im Hintergrund.

Jetzt betritt er die Bühne der Kommunalpolitik wieder so richtig. Eine Bühne, die er 2008 nach zwölf Jahren im Gemeinde- und Stadtrat verlassen hatte. Eine Bühne, auf der er sich wohl fühlt. Als Projektleiter des Wieselburger Stadtentwicklungskonzeptes setzt er dort an, wo er schon 1996 begonnen hat, und arbeitet aktiv für die Zukunft seiner Heimatstadt und -region.

Eine Zukunft, in der ihm viele eine noch wichtigere Position zutrauen. Vorerst ist das aber kein Thema. Günther Leichtfried sitzt fest im Bürgermeistersattel. Ein Wechsel steht aktuell nicht zur Diskussion. In drei Jahren kann das aber schon ganz anders ausschauen – und dann wird man in Wieselburg um den Namen Sepp Leitner nicht herumkommen.