Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:02

von Christian Eplinger

Auch 700.000 sind unrealistisch. Christian Eplinger über die Ruine mitten in der Bezirkshauptstadt Scheibbs.

Da steht es und verfällt immer mehr: Das Scheibbser Hotel. Einst der Vorzeigebeherbergungsbetrieb der Region, jetzt eine echte Bauruine mitten in der für die Landesausstellung so schön herausgeputzte Stadt Scheibbs.

Um 700.000 Euro wird das Hotel mittlerweile auf der Internetseite „willhaben.at“ schon angeboten. Um 500.000 Euro billiger als noch beim ersten Versuch. Und dennoch immer noch viel zu teuer, dass sich ein ernsthafter Interessent melden würde. Und der russische Besitzer, einst großer Hoffnungsträger vieler? Der hat praktisch den Kontakt zur Region beziehungsweise vor allem zu den Verantwortlichen vor Ort abgebrochen. Die gleiche Vorgehensweise, die er schon in Lackenhof praktiziert hatte.

Egal wie sehr sich Christine Dünwald und Co. auch darüber ärgern, es bringt nichts. Der einzige Ausweg wäre, das Areal zu kaufen und es – mit Verlust – einem möglichen Investor weiterzugeben. Den Traum vom Hotel kann man sich in Scheibbs wohl für immer abschminken, aber Wohnungen in der Stadt sind begehrt. Vielleicht gibt es – mit Landeshilfe – ja doch irgendeine Lösung.