Erstellt am 21. März 2017, 05:00

von Armin Grasberger

Es könnte alles so einfach sein. Armin Grasberger über das neue Projekt zur Förderung des Skinachwuchses.

Schon die Fantastischen Vier wussten: „Es könnte alles so einfach sein — isses aber nicht.“ Dann nämlich, wenn alle ihr eigenes Süppchen kochen. Synergieeffekte gehen verloren, vorhandenes Potenzial wird nicht ausgeschöpft. Man bleibt unter sich.

Daran ist im Grunde ja auch nichts auszusetzen. Will man etwas erreichen, schafft man das allerdings in den wenigsten Fällen allein. Dessen ist sich offenbar auch August Scheinhart bewusst. Der Grestner rief deshalb vor gut einem Jahr ein Projekt ins Leben, um den regionalen Skinachwuchs, abseits der Leistungszentren, zu fördern. Und dafür suchte er die Zusammenarbeit auf breiter Basis.

Drei Vereine holte er mit ins Boot. Die Union Purgstall, den Skiklub Lackenhof und den Wintersportverein Lunz am See. Auch das BORG Scheibbs mit seinem neu gegründeten Sport- und Gesundheitszweig sprang auf den anrollenden Zug auf. Und mit Sebastian Brandl konnte ein erfahrener Mann für die Idee gewonnen werden.

Was Scheinhart besonders wichtig ist: Niemand kocht sein eigenes Süppchen. Alle ziehen an einem Strang. Die Erfolge der Premierensaison geben dem Grestner und seinem Team absolut recht. Es könnte alles so einfach sein. Und manchmal ist es das auch. Nämlich dann, wenn man zusammenarbeitet.